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Eine neue Strategie - Artikel und Leserbrief aus dem Spiegel

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Im Anhang finden Sie den SPIEGEL-Artikel mit einigen bisher weitgehend "geheim gehaltenen" Wahrheiten und unten steht der dazugehöhrige Leserbrief.

 

Von: Dietmar Ufer <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
Datum: 27. März 2019 um 23:15:11 MEZ
An: "Leserbriefe,  SPIEGEL" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
Antwort an: Dietmar Ufer <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>

Sehr geehrte Damen und Herren der SPIEGEL-Redaktion,

 

betrachten Sie meine nachfolgenden Zeilen vor allem als Dankeschön an den Verfasser des Artikels „Eine neue Strategie“ (H. 13/2019), Herrn Grolle. Er hat einige Wahrheiten zu Papier gebracht, die zwar Insidern längst bekannt sind, in der Öffentlichkeit jedoch vorwiegend unter Verschluss gehalten werden. Die Klimaprognostik, die immense ökonomische Belastungen ausgelöst hat (z. B. die deutsche „Energiewende“), aber auch die aktuellen Schulschwänzereien á la Sancta Greta, ist nur sehr bedingt als exakte Wissenschaft anzusehen! Die Klimaforschung ist zur Magd der Politik verkommen und dient primär politisch-ideologischen Zielen, nicht der vorurteilsfreien Erforschung der Wahrheit! Ich weiß, dass das ein hartes Urteil ist, leider aber ein realistisches!

 

Ich weiß nicht, ob Sie den Mut besitzen werden, meine Zeilen (komplett) zu veröffentlichen – ich bitte Sie aber auf jeden Fall darum!

 

Mit freundlichen Grüßen und besten Dank im voraus

 

Dr. Dietmar Ufer

 

 

Im Beitrag „Eine neue Strategie“ von Johann Grolle (Spiegel 13/2019) wird einerseits dargelegt, nach welchen Prinzipien Modelle zur Vorhersage der künftigen Klimaentwicklung aufgebaut sind, und andererseits eingestanden, dass die Modellvorhersagen – vor allem wegen der Unberechenbarkeit der Wolken – völlig unzuverlässig sind, „so unpräzis wie eh und je“. Es ist ja inzwischen bekannt, dass keine der seit vielen Jahren immer wieder vorgelegten Klimaprognosen sich mit tatsächlichen erreichten Werten deckte.

 

Mindestens zwei Gründe gibt es dafür: Erstens die Tatsache, dass der Gegenstand dieser Forschung ein gekoppeltes nichtlineare chaotisches System ist, woraus der Weltklimarat schon vor 18 Jahren den Schluss zog, dass langfristige Vorhersagen der Klimaentwicklung nicht möglich sind (IPCC, Third Assessment Report, 2001, Section 14.2.2.2, S.774). Zweitens wird die gesamte Klimamodellierung auf Annahmen über die Entwicklung der technisch verursachten „Treibhausgas“-Emissionen (im wesentlichen des Kohlendioxids) aufgebaut. Natürliche Einflüsse, die in der Vergangenheit, als Kohle, Erdöl und Erdgas noch nicht genutzt wurden, zu erheblichen und teilweise sehr raschen Klimaänderungen führten, spielen keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle in den aktuellen Klimamodellen. Wenn aber beispielsweise die Sonne in vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden das Klima maßgebend beeinflusst hat – warum sollte sie es seit 150 Jahren nicht mehr tun? Sicher ist die Erforschung der Wolken ein wichtiges Thema – zu exakten Klimaprognosen wird das aber keinesfalls führen!

 

Bemerkenswert ist die Berufung auf das Pariser Klimaabkommen. Es wird zwar erklärt, dass die Computer nicht einmal mit Sicherheit voraussagen, „ob die Gletscher in den Alpen zu- oder abnehmen werden“, und dass die Temperaturen in der Arktis zum Beispiel in den verschiedenen Modellen um teilweise mehr als zehn Grad aus­einanderklaffen. „Das lässt jede Prognose der Eis­bedeckung wie bloße Kaffeesatzleserei erscheinen.“ Oder: „Um sich jedoch konkret auf das Kom­mende vorzubereiten, taugten die Modelle der Klimaforscher nicht.“ Mit anderen Worten: Mit diesen Modellen ließe sich möglicherweise auch eine Kleine Eiszeit fürs Ende des Jahrhunderts vorhersagen!

 

Einer der zitierten Wissenschaftler sagt: „Denkbar ist aber auch, dass es prinzipiell unvorhersehbare Klima­phänomene gibt. Dann können wir noch so genau simulieren und kommen trotzdem zu keinen verlässlichen Ergebnissen.“ – Die Menschheit wird auch künftig damit leben müssen, dass sie ihre exakte Zukunft nicht kennt. Wir wissen nichts über die Wirtschaftsentwicklung der Welt in den nächsten fünf oder zehn oder gar hundert Jahren. Wir wissen nicht einmal, ob wir uns auf einen III. Weltkrieg einstellen müssen! Ist es unter diesen Bedingungen so entscheidend zu wissen, ob es 1,5 oder 3 Grad wärmer wird? Vielleicht wird es auch 2 Grad kälter?

 

Aber: Die Forscher seien „sicher“, dass die globale Erwärmung kommt. „Genau das sei die Bot­schaft gewesen, welche die Politiker ge­braucht hätten, um sich auf das Pariser Klimaabkommen einigen zu können.“ Eine gegenteilige Botschaft wäre für diese Forscher allerdings existenzschädigend gewesen!

 

Man kann dem Autor dieses Artikels nur dankbar für seine deutlichen Worte sein. Bewusst oder unbewusst hat er den Schleier von den angeblich so hochwissenschaftlichen Grundlagen des Pariser Abkommens und der gegenwärtigen politisch-ideologisch geprägten „Klimaforschung“ gerissen!

 

 

Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer

Grünewaldstr. 1

04103 Leipzig

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