Georg Nies

Georg Nies

Im Jahr 2020 fällt für viele Windräder die Förderung weg. In Sachsen werden deshalb ab nächstem Jahr 395 von insgesamt 891 Windrädern stillgelegt. Aber wohin mit dem Schrott?

Hier ein kurzer Film vom MDR.

Es geht um Windkraftanlagen, die nach 20 Jahren aus der "Förderung" fallen.

Interessant Zahlen eines Betreibers:
Erlöse auf dem freien Strommarkt: 3 bis 4 Ct/kWh
Laufenden Kosten der alt Anlagen: 5 bis 6Ct/kWh

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. März 2019
 
Natur und Wissenschaft
 
Verantwortung auf den falschen Schultern
Warum die Lösung globaler Probleme wie des Klimawandels nicht Aufgabe des Einzelnen sein kann / Von Anders Levermann

Den Artikel finden Sie im Anhang.

Infraschall wurde bereits 2003 thematisiert.

UMWELTErdbeben auf der Matratze

Wie schädlich ist das Brummen von Windrädern? Akustikforscher untersuchen, ob tiefe Schallwellen wirklich krank machen und den Schlaf rauben.
 
Hier der Spiegel Artikel.

 

Im Anhang finden Sie den SPIEGEL-Artikel mit einigen bisher weitgehend "geheim gehaltenen" Wahrheiten und unten steht der dazugehöhrige Leserbrief.

 

Von: Dietmar Ufer <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
Datum: 27. März 2019 um 23:15:11 MEZ
An: "Leserbriefe,  SPIEGEL" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
Antwort an: Dietmar Ufer <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>

Sehr geehrte Damen und Herren der SPIEGEL-Redaktion,

 

betrachten Sie meine nachfolgenden Zeilen vor allem als Dankeschön an den Verfasser des Artikels „Eine neue Strategie“ (H. 13/2019), Herrn Grolle. Er hat einige Wahrheiten zu Papier gebracht, die zwar Insidern längst bekannt sind, in der Öffentlichkeit jedoch vorwiegend unter Verschluss gehalten werden. Die Klimaprognostik, die immense ökonomische Belastungen ausgelöst hat (z. B. die deutsche „Energiewende“), aber auch die aktuellen Schulschwänzereien á la Sancta Greta, ist nur sehr bedingt als exakte Wissenschaft anzusehen! Die Klimaforschung ist zur Magd der Politik verkommen und dient primär politisch-ideologischen Zielen, nicht der vorurteilsfreien Erforschung der Wahrheit! Ich weiß, dass das ein hartes Urteil ist, leider aber ein realistisches!

 

Ich weiß nicht, ob Sie den Mut besitzen werden, meine Zeilen (komplett) zu veröffentlichen – ich bitte Sie aber auf jeden Fall darum!

 

Mit freundlichen Grüßen und besten Dank im voraus

 

Dr. Dietmar Ufer

 

 

Im Beitrag „Eine neue Strategie“ von Johann Grolle (Spiegel 13/2019) wird einerseits dargelegt, nach welchen Prinzipien Modelle zur Vorhersage der künftigen Klimaentwicklung aufgebaut sind, und andererseits eingestanden, dass die Modellvorhersagen – vor allem wegen der Unberechenbarkeit der Wolken – völlig unzuverlässig sind, „so unpräzis wie eh und je“. Es ist ja inzwischen bekannt, dass keine der seit vielen Jahren immer wieder vorgelegten Klimaprognosen sich mit tatsächlichen erreichten Werten deckte.

 

Mindestens zwei Gründe gibt es dafür: Erstens die Tatsache, dass der Gegenstand dieser Forschung ein gekoppeltes nichtlineare chaotisches System ist, woraus der Weltklimarat schon vor 18 Jahren den Schluss zog, dass langfristige Vorhersagen der Klimaentwicklung nicht möglich sind (IPCC, Third Assessment Report, 2001, Section 14.2.2.2, S.774). Zweitens wird die gesamte Klimamodellierung auf Annahmen über die Entwicklung der technisch verursachten „Treibhausgas“-Emissionen (im wesentlichen des Kohlendioxids) aufgebaut. Natürliche Einflüsse, die in der Vergangenheit, als Kohle, Erdöl und Erdgas noch nicht genutzt wurden, zu erheblichen und teilweise sehr raschen Klimaänderungen führten, spielen keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle in den aktuellen Klimamodellen. Wenn aber beispielsweise die Sonne in vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden das Klima maßgebend beeinflusst hat – warum sollte sie es seit 150 Jahren nicht mehr tun? Sicher ist die Erforschung der Wolken ein wichtiges Thema – zu exakten Klimaprognosen wird das aber keinesfalls führen!

 

Bemerkenswert ist die Berufung auf das Pariser Klimaabkommen. Es wird zwar erklärt, dass die Computer nicht einmal mit Sicherheit voraussagen, „ob die Gletscher in den Alpen zu- oder abnehmen werden“, und dass die Temperaturen in der Arktis zum Beispiel in den verschiedenen Modellen um teilweise mehr als zehn Grad aus­einanderklaffen. „Das lässt jede Prognose der Eis­bedeckung wie bloße Kaffeesatzleserei erscheinen.“ Oder: „Um sich jedoch konkret auf das Kom­mende vorzubereiten, taugten die Modelle der Klimaforscher nicht.“ Mit anderen Worten: Mit diesen Modellen ließe sich möglicherweise auch eine Kleine Eiszeit fürs Ende des Jahrhunderts vorhersagen!

 

Einer der zitierten Wissenschaftler sagt: „Denkbar ist aber auch, dass es prinzipiell unvorhersehbare Klima­phänomene gibt. Dann können wir noch so genau simulieren und kommen trotzdem zu keinen verlässlichen Ergebnissen.“ – Die Menschheit wird auch künftig damit leben müssen, dass sie ihre exakte Zukunft nicht kennt. Wir wissen nichts über die Wirtschaftsentwicklung der Welt in den nächsten fünf oder zehn oder gar hundert Jahren. Wir wissen nicht einmal, ob wir uns auf einen III. Weltkrieg einstellen müssen! Ist es unter diesen Bedingungen so entscheidend zu wissen, ob es 1,5 oder 3 Grad wärmer wird? Vielleicht wird es auch 2 Grad kälter?

 

Aber: Die Forscher seien „sicher“, dass die globale Erwärmung kommt. „Genau das sei die Bot­schaft gewesen, welche die Politiker ge­braucht hätten, um sich auf das Pariser Klimaabkommen einigen zu können.“ Eine gegenteilige Botschaft wäre für diese Forscher allerdings existenzschädigend gewesen!

 

Man kann dem Autor dieses Artikels nur dankbar für seine deutlichen Worte sein. Bewusst oder unbewusst hat er den Schleier von den angeblich so hochwissenschaftlichen Grundlagen des Pariser Abkommens und der gegenwärtigen politisch-ideologisch geprägten „Klimaforschung“ gerissen!

 

 

Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer

Grünewaldstr. 1

04103 Leipzig

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. März 2019
 
Brief an die Herausgeber
 
Energiewende ist unbezahlbar und wirkungslos
 
Zu „Ein Plan zur Rettung der Energiewende“ von Andreas Mihm (FA.Z. vom 21. Februar): Die Bun-
deskanzlerin hat recht, wenn sie feststellt, dass die Energiewende scheitern wird, „wenn wir so wei-
termachen“. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit ist sie bereits gescheitert: Sie ist
unbezahlbar und wirkungslos. Daran ändert auch der „Plan zur Rettung der Energiewende“ nichts, den
Wirtschaft und Wissenschaft jetzt vorlegen. Denn das in diesem Plan vorgeschlagene Maßnahmenpaket
erfordert Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich, die zusätzlich zu den heute schon weltweit
höchsten Stromkosten von den deutschen Verbrauchern getragen werden müssen.
Hinzu kommen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die im aktuellen Strompreis noch nicht enthal-
tenen Aufwendungen für die im Bau befindlichen und geplanten „Stromautobahnen“ von Norden nach
Süden, für den Bau neuer konventioneller Ersatzkraftwerke bei Außerbetriebnahme aller Kohle- und
Kernkraftwerke und für Entwicklung und Bau leistungsfähiger Energiespeicher zur Gewährleistung der
Versorgungssicherheit während der Dunkelflaute (keine Sonne, kein Wind) sowie die Mehrkosten von
mehreren Milliarden Euro für das sogenannte Redispatching zur Netzstabilisierung bei volatiler Ein-
speisung der Windenergieanlagen. Kurzum: Die Strompreise werden weiter stark steigen und sich
voraussichtlich bis zum Jahre 2025 verdoppeln. Wer kann das noch bezahlen?
Bis heute wurde bereits 350.000 „prekären“ Haushalten wegen unbezahlter Stromrechnungen der
Strom abgeklemmt. Diese Zahl wird steigen und den Befürwortern der Energiewende „politisch auf die
Füße fallen“. Die stromintensiven Großunternehmen investieren schon heute überwiegend in Bil-
ligstromländern. Auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die im internationalen Wett-
bewerb stehen, klagen zunehmend über steigende Stromrechnungen und über die dadurch entstehenden
Wettbewerbsnachteile. Beispielhaft dafür ist der Vortrag des Familienunternehmers Christopher Grü-
newald (Gebr. Grünewald GmbH &Co. KG) im Oktober 2018 vor der Kohlekommission, in dem er auf
die negativen finanziellen Folgen des Kohleausstiegs für sein Unternehmen hinwies.
Aber auch die Versorgungssicherheit wird durch die Energiewende verschlechtert, wie zum Beispiel
durch den durch die Energiewende erzwungenen totalen Umbau der Stromversorgungssysteme, durch
die Engpässe in Übertragungsnetzen wegen Verzögerungen im Netzausbau und durch die weiter stei-
gende Zahl an Windenergieanlagen mit zunehmender Volatilität bei der Netzeinspeisung. Diese Tatsa-
chen bereiten den Übertragungs-Netzbetreibern zunehmend Probleme bei der Netzstabilisierung. Die
Schwierigkeiten zeigen sich beispielhaft in den zusätzlich zu der automatischen Netzregelung not-
wendigen manuellen Netzeingriffen, die seit Beginn der Energiewende dramatisch zugenommen haben.
Wegen der Komplexität des europäischen Stromverbundsystems wird das Betriebspersonal der Über-
tragungs-Netzbetreiber zunehmend physisch und psychisch überfordert. Wie wird das erst nach den
geplanten Außerbetriebnahmen der Kohle- und Kernkraftwerke? Denn bereits heute bestehen, insbe-
sondere in Süddeutschland, Defizite an gesicherter Kraftwerksleistung. Fazit: Durch den ungebremsten
Fortgang der Energiewende werden flächendeckende Stromausfälle mit den bekannten verheerenden
Folgen immer wahrscheinlicher.
Und welche Wirkung erzielt die unbezahlbare und die Versorgungssicherheit gefährdende deutsche
Energiewende? Die CO 2 -Emissionen in Deutschland haben sich trotz des Einsatzes von riesigen Milli-
ardenbeträgen praktisch nicht verringert, und weltweit steigen sie weiter. Und das alles vor dem Hin-
tergrund der aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen über die Ursachen des Klimawandels. Im
Umweltausschuss des Deutschen Bundestages vom 28. November 2018 hat der namhafte Klimaforscher
Professor Dr. Nir Shaviv, Hebrew University of Jerusalem, dargestellt, dass es keinen wissenschaftli-
chen Beweis für die anthropogenen Ursachen des Klimawandels gibt. Hier besteht noch dringender
Forschungsbedarf, bevor weitere Milliarden in den bisher wirkungslosen Klimaschutz investiert wer-
den.  
DR. HERBERT TRÖSCHER, STUTTGART

Dienstag, 19 Februar 2019 18:59

Klimareligion mit Ablasshandel

Energiewende-Kommentar von Holger Steltzner aus der FAZ vom 15.02.2019

Viele Deutsche möchten ihr schlechtes Gewissen beruhigen, indem sie Biosprit tanken oder Tofu essen. Nicht nur daran zeigt sich, dass die Rettung des Weltklimas hierzulande längst den Rang einer Ersatzreligion eingenommen hat.

Hier gehts weiter.

Artikel von Ulrich Bettermann vom 28.03.2019 aus www.welt.de

Unbezahlbar und wirkungslos dümpelt die große Energiewende vor sich hin. Die Bundesregierung braucht jetzt einen „Plan zur Rettung der Energiewende“. Derart den Bach hinabgegangen ist kaum ein politisches Hoffnungsprojekt.
 
hier geht es weiter.

Greenpeace-Gründungsmitglied: Klimawandel gibt es – aber er ist weder menschengemacht noch eine Krise

Von Reinhard Werner15. März 2019 Aktualisiert: 18. März 2019 7:36

Die Darstellung, dass vom Menschen emittiertes CO2 zu einer globalen Klimakatastrophe führe, sei „nicht nur Fake-News, sondern auch Fake-Wissenschaft“, erklärt Greenpeace-Gründungsmitglied Patrick Moore auf Fox News. Kohlenstoff, und damit auch Kohlendioxid, sei der Baustein allen Lebens.

Am Dienstagmorgen (12.3.) war Patrick Moore, Gründungsmitglied der Nichtregierungsorganisation „Greenpeace“ und Autor des Buches „Confessions of a Greenpeace Drop-Out: The Making of a Sensible Environmentalist“, zu Gast in der US-amerikanischen TV-Show „Fox & Friends“.

Darin übte er deutliche Kritik an Politikern und Nichtregierungsorganisationen, die vor einer angeblich drohenden Klimakatastrophe durch anthropogene CO2-Emissionen warnen. US-Präsident Donald Trump verbreitete die Aussagen Moores kurz nach dem Gespräch auf Twitter.

Erwärmung nach Jahrhunderten einer Kleinen Eiszeit kein Grund zur Panik

Tatsächlich, so Moore, sei „die gesamte Klimakrise nicht nur Fake-News, sondern auch Fake-Wissenschaft“. Es gebe überhaupt keine Klimakrise. Moore erklärt:
„Es gibt Wetter und Klima überall auf der Welt. Und tatsächlich ist Kohlendioxid der Hauptbaustein allen Lebens. Daher kommt die Kohle in einem auf Kohlenstoff basierenden Leben, und das ist jedes Leben zu Lande und zu Wasser. Und es ist nicht nur das: Ein bisschen Erwärmung würde mir selbst als Kanadier gar nicht schaden und die Menschen in Russland hätten gegen ein paar Grad mehr auch nichts einzuwenden.“

Niemand leugne, dass es einen Klimawandel gäbe, macht Moore deutlich:

Ja, natürlich ist der Klimawandel real. Es gibt ihn seit Anbeginn der Zeit. Aber er ist weder gefährlich noch vom Menschen gemacht.“

Der Klimawandel sei ein völlig natürliches Phänomen und die derzeitige moderne Warmperiode habe vor 300 Jahren begonnen, als die Kleine Eiszeit zu Ende ging. „Nichts, wovor man Angst haben müsste.“ Aber die Klima-Alarmisten leben davon, Angst zu machen. Die meisten Wissenschaftler, die von einer Krise sprechen, würden ihren Lebensunterhalt aus Regierungsaufträgen bestreiten.

„Zu Beginn machte Greenpeace gute Sachen – später übernahmen Linksextreme das Ruder“

Zudem sei es ein Widerspruch, einerseits zu behaupten, die Wissenschaft sei eindeutig und Skeptiker sollten schweigen, andererseits aber immer weitere und weitere Studien fortzuführen, als gäbe es noch etwas Neues zu entdecken.

Tatsächlich, so erklärte Moore, sei Kohlendioxid etwas sehr Nützliches für die Welt. Es nütze der Umwelt insgesamt, der Land- und Forstwirtschaft und dem Klima insgesamt.

Auf die Frage, warum er ausgerechnet an der Gründung von Greenpeace beteiligt war, erklärte er, als studierter Ökologe der späten 1960er und frühen 1970er hätten ihn der Kalte Krieg, die Atomgefahr und das zunehmende Umweltbewusstsein geprägt. Tatsächlich habe Greenpeace damals viel Gutes getan:

Wir haben die Nukleartests in Alaska gestoppt. Wir haben sie im Südpazifik gestoppt. Wir haben Wale gerettet. Und wir haben es verhindert, dass eine Menge an Giftmüll ins Meer gelangte. Und in die Luft.“

Allerdings sei die Organisation Mitte der 1980er Jahre so bekannt geworden, dass sie enorme Geldsummen einbringen konnte. Gleichzeitig habe die extreme Linke sie infiltriert und von einer auf Wissenschaft gegründeten Organisation in eine solche verwandelt, die auf Sensationalismus, Desinformation und Angstmache beruhte.

„Green New Deal“ würde zu Hungersnot in den Großstädten führen

Moore wies einmal mehr den „Green New Deal“ zurück, einen weitreichenden Klimaplan der demokratischen Repräsentantenhaus-Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez, der einen weitreichenden Ausstieg aus allen nicht erneuerbaren Energien vorsieht und eine Reihe von Parallelen zur deutschen Energiewende unter Bundeskanzlerin Angela Merkel erkennen lässt. Allerdings soll dieses Programm innerhalb eines noch strafferen Zeitrahmens durchgezogen werden.

Der Ex-Greenpeace-Aktivist lehnt diesen ab, weil „es im Grunde das Ende der Zivilisation wäre, wenn in den nächsten, sagen wir, zehn Jahren sowohl USA-weit als auch weltweit 85 Prozent der Energie in Form von Kohle, Öl und Erdgas auslaufen würden. Wir haben schließlich nichts, womit wir es ersetzen könnten.“

Zudem liefen Grüne auch gegen CO2-emissionsfreie Kernreaktoren und Wasserkraftwerke aus ideologischen Gründen Sturm, auch wenn diese erneuerbare Energien lieferten. In Summe seien diese also „gegen annähernd 98,5 Prozent all jener Elektrizität, die wir derzeit nutzen und etwa 100 Prozent aller Transportformen, die wir dafür nutzen“.

Am Ende würde es ihr eigenes Zielpublikum in den Großstädten sein, das in Massen verhungern würde. Um Nahrung von den Farmen in die Städte zu bringen, brauche man große Lkws, und es werde „auf absehbare Zeit keine elektrifizierten Zufahrtswege geben, um 40 Tonnen an Nahrungsmitteln in die Supermärkte zu bringen“. Einige Städter mögen offenbar denken, dass das Essen in den Supermärkten selbst hergestellt werde. Dem sei aber nicht so. Ohne Lkws würden auch in New York oder Manhattan, wo Ocasio-Cortez herkomme, die Menschen zu hungern beginnen, und es würde in kurzer Zeit die Hälfte der Bevölkerung sterben.

„Die Leute sollten mehr über Chemie lernen“

Weltweit, so meint Moore, seien gar 90 Prozent der Bevölkerung von fossilen Energieträgern abhängig, sowohl für die Produktion als auch für den Transport von Gütern des täglichen Bedarfes. Diese zu verbrennen sei zudem auch nicht schädlich:

Fakt ist, dass 85 Prozent der weltweit erzeugten Energie von fossilen Energieträgern stammt. Und das Kohlendioxid, das beim Verbrennen emittiert wird, wurde seinerseits vor Millionen Jahren aus der Atmosphäre und den Meeren genommen und in Sedimenten gespeichert. Wir lassen es jetzt frei, zurück in die Atmosphäre, wo es das Leben auf Erden befruchten kann.“

Kohlendioxid und Wasser sind die beiden Hauptbausteine jedes Lebens, unterstreicht Moore. Kohlenhydrate und auch fossile Treibstoffe sind lediglich Kohlenwasserstoffe, denen Sauerstoff fehle. Verbrenne man sie, würde der Sauerstoff damit wiederverbunden, sodass Kohlendioxid entstehe. „Menschen sollten mehr über die Chemie lernen“, so Moore.

Greenpeace distanziert sich seit dessen Ausstieg von Moore und führt ihn auch auf ihrer Seite nicht als Mitbegründer. Die Organisation bestreitet, dass er ein solcher sei. Das „Wall Street Journal“ verwendet seit 2011 die Bezeichnung „Gründungsmitglied“. PJ Media schreibt dazu, dass Moore nicht an der Gründung der ursprünglichen Kernorganisation beteiligt war, dem „Don’t Make a Wave Committee“, aber Teil der Mannschaft der „Phyllis Cormack“ war, des ersten Schiffes, das später in „Greenpeace“ umbenannt wurde und von dem die Organisation später den Namen übernahm.

 

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/greenpeace-gruendungsmitglied-klimawandel-gibt-es-aber-er-ist-weder-menschengemacht-noch-eine-krise-a2824829.html#

 

 

Prof. emeritus Dr. Günter Specht (TU Darmstadt) und Herr Rolf Schuster von Vernunftkraft Hessen haben ein umfangreiche Analyse zum Thema „Energieverbrauch, Stromerzeugung, CO2-Emissionen in Deutschland und anderen Ländern“ durchgeführt, die hier als PDF-Datei  verfügbar ist.

 

Am 23.02.2019 war ein Interview mit Hrn. Felix G. Hensel in der Westfalenpost zum Thema Energiepolitik.

Siehe hier

Seite 1 von 4